Trans Labrador Highway

Québec City, Baie Comeau, Gagnon, Labrador City, Churchill Falls, Happy Valley-Goose Bay, Red Bay und die Fähre nach Neufundland

Wir verliessen unser Zuhause am Donnerstag, den 26. Mai 2022, in Richtung Québec City, Labrador City, Churchill Falls, Happy Valley-Goose Bay und erreichten Red Bay am Sonntag, dem 5. Juni 2022. Am Nachmittag nahmen wir die Fähre nach Newfoundland. Die Mücken und Fliegen waren noch nicht herum. Die kalten Nächte um den Gefrierpunkt verhinderten das Schlüpfen. Die Tage waren zwischen 8 und 15 Grad Celsius und das Wetter war überwiegend bewölkt. Nur an zwei Tagen hatten wir Nieselregen. Wir reisten lange vor der Touristensaison, somit waren viele Restaurants, Attraktionen und Campingplätze noch geschlossen, viele öffneten erst für das lange Wochenende im Juli.

Strassen Zustand
Train Crossing near Mont Write Mine April 2022: Während unseren Vorbereitungen fanden wir nicht viele Informationen über den Trans Labrador Highway. Die meisten Reiseberichte waren mehrere Jahre alt. Wir ziehen einen kleinen Wohnwagen mit unserem Jeep Wrangler und verschwendeten nicht viele Gedanken über die Strassenverhältnisse. Die nächsten vier Paragraphen behandeln die Reise durch Québec. Der Trans Labrador Highway beginnt offiziell erst in Labrador City, die ersten 580 km sind in Québec und beginnen nach Baie Comeau, wo der Hwy 389 Richtung Norden führt. Der Highway in Québec war zum grössten Teil nicht mehr asphaltiert. Zwischen der Fire Lake Mine und der Mont Write Mine in Québec verdiente sie den Namen "Schotterpiste". Unzählige Schlaglöcher und extrem unebene Oberflächen. Lange Wohnwagen mit grossem Überhang erfordern Vorsicht bei der Anfahrt zu den vielen Bahnübergängen.

Road near Mont Write Mine

Sobald wir Labrador erreichten, war die Strasse durchgehend asphaltiert. Die einzige Ausnahme war eine 30 km lange Strecke westlich der Cartwright Junction. Die Strasse ist im Bau und wir gehen davon aus, dass das Project dieses Jahr beendet sein wird. Wir sind nicht nach Cartwright gefahren und haben keine Informationen über diese Strasse.

Ein paar Ratschläge für die Reise auf dem Trans Labrador Highway:
icon Füll den Tanke immer auf wo es eine Tankstelle gibt. Nach Happy Valley Goose Bay gibt es auf etwas 400 km keine Tankstelle.
icon Es gibt keine Dienstleistungen (Camping, Waschraum, Wasser, Essen) zwischen Labrador City, Happy Valley Goose Bay bis du die Küste erreichst. Die Dienstleistungen in Churchill Falls sind begrenzt.
icon Es gibt keine Seitenstrassen. In den wenigen stillgelegten Kiesgruben ist Wildcampen möglich. Bitte halte die Anlage sauber.
icon Nimm dir Zeit für den Trans Labrador Highway. Von Baie Comeau bis Red Bay sind es über 1.600 km durch grösstenteils ungezähmte Wildnis. Wir haben manchmal stundenlang kein anderes Fahrzeug gesehen.
icon Man kann mit Sicherheit sagen, dass es nirgendwo eine Telefonverbindung gibt.

Nach dieser kurzen Zusammenfassung beginnen wir besser mit dem ersten Tag.

Erste Etappe 840 km
Bridge to island in rain Mai 26: Wir brachen um 6 Uhr morgens auf und erreichten 14 Stunden später die Île d’Orléans. Die Insel liegt flussabwärts von Québec City im Sankt-Lorenz-Strom. Der Regen fing an, als wir uns Québec City näherten, und als wir über die Brücke fuhren, war es einfach nur widerlich. Etwa 20 Minuten vor unserer Ankunft am Campingplatz steigerte sich das Motorengeräusch zu einem tiefen Grollen. Nach kurzer Zeit war für uns klar - der Auspuff war kaputt. Wir haben das Camp aufgebaut und einen Plan für Freitag ausgearbeitet. Wir mussten die Reparatur möglichst am nächsten Tag erledigen lassen.

Ein Tag mit Katastrophen, Nougat und Apfelwein
Mai 27: Wir haben im Wohnwagen auf dem Gasherd das Frühstück gekocht. Am Abend zuvor, als wir den Wohnwagen aufgebaut hatten, war es meine Aufgabe, Wasser und Strom zu installieren. Ich inspizierte das grossen Monster von einem Steckdose. Ich habe Ursula mitgeteilt, dass wir nicht den richtigen Adapter haben. Nun, es hat sich herausgestellt, dass Steckdosen bei Regen und Dunkelheit grösser erscheinen. Das Problem wurde nach dem Frühstück behoben.
Danach fuhr ich zum Technic Auto R T auf der Insel, nur 20 Minuten entfernt @ 6798 Chem. Royal, Saint-Laurent-de-l’Île-d’Orléans. Der Mechaniker schaute kurzen den Auspuff an und bestätigte, dass er zwischen dem Fallrohr und dem Katalysator gebrochen war. Er verwies mich an einen Spezialisten in Québec City. Zurück zum Campingplatz, um unseren Aufenthalt bis Montag zu verlängern. Wir mussten von Standort 64 auf 68 wechseln und konnten um 11 endlich losfahren. Kurz vor Mittag erreichten wir Les silencieux PROTEAU. Sie schauten sich das Problem an und verlangten $80 für die Schweissarbeiten. Der Garage war um 12 Uhr ein Stund geschlossen Mittagspause, also liessen wir den Jeep dort und gingen 15 Minuten zum Casa Crecque zum Mittagessen. Das Souvlaki war exzellent. Es brauchte einen kaputten Auspuff, um diesen Ort zu finden.

La Maisonnette De L'île Der Tag war noch jung. Wir waren um 3 Uhr auf dem Rückweg und mussten das Café besuchen, das mir heute Morgen aufgefallen war. Das La Maisonnette De L'île serviert Kaffee. Mehrere kleine Tische auf der Veranda und im Gras sind um das winzige Haus herum aufgestellt. Die beiden Räume sind mit Kunsthandwerk gefüllt. Wir fanden eine Postkarte und natürlich Kaffee. Mit einem funktionierenden Jeep und all dem Stress weg, hatten wir noch genug Zeit, um La Nougaterie Québec zu besuchen. Als Kinder, wurden wir mit Türkischem Honig (Nougat) belohnt, immer wenn wir die Chilbi in der Schweiz besuchten. Wir konnten den Laden nicht ohne Honig aus der Region verlassen. Als wir die Insel umfuhren, bemerkten wir zahlreiche Apfelplantagen. Wir nahmen an dass dies Apfelblütenhonig ist. Oder eben nicht, aber es war trotzdem Honig. Wir haben auch viele Orte bemerkt, an denen Apfelwein (Cider) hergestellt wird. Wie wir erfahren haben, ist es nicht der Apfelwein den ich erwartet hatte. Sie stellen einen Apfelwein her, ohne den Fizz, was ihm einen apfelähnlicheren Weingeschmack verleiht. Sehr unerwartet. Sehr angenehmer Geschmack. Wir haben einige Flaschen von der Domain Steinbach mit zwei Gläschen Apfelbutter bekommen. Dies ist ein Brotaufstrich für unseren Frühstückstoast. Inzwischen lief uns die Zeit davon und wir kehrten zum Wohnwagen zurück. Der Tag endete besser als erwarted.

La Nougaterie Québec  La Nougaterie Québec
 
Domain Steinbach  Domain Steinbach

Vieux-Québec
Ma P'tite Folie Mai 28: Heute ist Vieux-Québec oder die Altstadt von Québec City und die "Rote Türe" auf der Liste. Wir hatten einen langsamen Start am Morgen und als wir den Platz verliessen, waren wir bereit für einen Kaffee. Wir fanden Ma P'tite Folie @ 4685 Chemin Royal in St-Jean, eine 10-minütige Fahrt. Zum Kaffee genossen wir ein Himbeergebäck. Es ist eher eine Galerie als ein Café. Wir gingen hinein und waren fasziniert von den Kunstwerken lokaler Künstler.

Es war bereits Mittagszeit, als wir Vieux-Québec erreichten. Die erste Station war das Château Frontenac das Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Um dorthin zu gelangen, spazierten wir auf der Stadtmauer an mehreren antiken Kanonen entlang. Ein sicheres Zeichen dafür, dass Quebec City wirklich eine Stadt mit viel Geschichte ist. Es gibt unzählige historische Gedenktafeln, Statuen und Denkmäler. Obwohl die Touristensaison noch nicht offiziell begann, waren die engen Gassen voll mit Besuchern. Unterhalb des dominierenden Château Frontenac schlenderten wir entlang der Geschäfte und Restaurants.
Auf dem Weg zum "Red Door" mussten wir eine Reihe von Treppen hinuntersteigen. Auf jeder Plattform befand sich eine Boutique und auf der letzten ein Restaurant, das Le pup des Borgia. Als wir hineinschauten, sahen wir alte Steinbögen und ein sehr interessantes Layout. Die Speisekarte war kurz, wir bestellten Crab Cakes und Pizza. Nur 50 Meter die Gasse hinunter war die "Red Door". Diese einfache rote Türe wurde durch die koreanische Seifenoper Goblin berühmt.

Château Frontenac Canons on top of wall

Stairs to Pub and Red Door Le pup des Borgia

Île d'Orléans
Grocery shopping Mai 29: Wir haben gestern Kaffee und Desserts genossen. Der Apfelwein ist noch im Kühlschrank oder was in der Flasche übrig ist. Heute haben wir Brot und Käse gekauft. Am Strassenrand sahen wir das Schild Pain Chaud, es bedeutet heisses Brot. Wir hielten an und kauften ein Apfel-Rosinen-Brot und ein Glas Konfitüre. Als ich auf den Brotlaib zeigte und fragte "Ce pain avec raisins?", antwortete die Dame "This is the raisin and apple bread". Hmm, Bonuspunkte für den Versuch, die Landessprache zu sprechen. Nach dem Mittagessen im Camp sind wir zum Dépanneur Du Quai spaziert. Dieses Lebensmittelgeschäft hat viele lokale Produkte wie Himbeer-Blätterteig-Dessert, Wein aus der Region und Artisanale Toast. Hundert Meter weiter fanden wir die Fromagerie Ferme Audet. Das Schild Dégustation Fromages & Crème Glasée Gratuit lockte uns herein. Wir erfuhren, dass alle Produkte, Käse und Eiscreme aus Ziegenmilch hergestellt werden. Wir kauften einen Weichkäseaufstrich und einen Cheddar-ähnlichen Hartkäse. Das Eis war köstlich.

Saint-François-de-l'Île-d'Orléans  Fromagerie
 
Dépanneur Du Quai  Hot Bread

Entlang dem St. Lawrence nach Baie Comeau
Mai 30: Wir hatten eine letzte Aufgabe auf der Inse und besuchten Sie den Mechaniker bei Technic Auto RT. Wir waren so dankbar für seine Hilfe und seinen Rat, dass wir ihm eine Flasche Wein brachten. Sie waren überrascht und dankbar. Wir überquerten ein letztes Mal die Brücke und fuhren auf dem Highway 138 nach Osten.

Sainte-Anne-de-Beaupré Als wir von der Île d'Orléans über das Wasser blickten, bemerkten wir eine Kirche. Sanctuaire Sainte-Anne-de-Beaupré mussten wir uns genauer anschauen.
Unser nächster Halt war in La Malbaie. Die Strasse schlängelte sich durch die Stadt, über die Brücke und dem Fluss entlang. Wir hörten Kirchenglocken und hielten an. Der Presbytere La Malbaie-Cap-A-L liess alle Glocken läuten. Das Geräusch wurde über den Fluss und bis zu unserem Ausstieg getragen. Es war friedlich.
Etwa 4 ½ Stunden nachdem wir die Insel verlassen hatten, erreichten wir die Fähre über den Rivière Saguenay. Die Fähre ist kostenlos und die Überfahrt dauert nur zehn Minuten. Wir kamen relativ spät in Baie Comeau an, kuppelten den Wohnwagen am Campingplatz ab und gingen zum Abendessen. Wir fanden ein anderes gutes griechisches Restaurant. Nach dem Essen schlenderten wir entlang einer Kunstausstellung am Hafen.

La Malbaie  Rivière Saguenay
 
Baie Comeau Campsite  Baie Comeau Harbour

Baie Comeau auf der Route 389 Nord
Manic 5, Hydro Quebec Mai 31: Wir verliessen Baie Comeau auf der Route 389 Nord in Richtung Labrador. Es dauerte nicht lange, um zu erkennen, dass dies keine durchschnittliche Strasse ist. Die ersten Kilometer waren im Bau. Aufgrund des fehlenden Verkehrs war dies kein Problem. Vergiss nicht, wir reisen vor der Touristensaison und der Verkehr wird in den Sommermonaten wahrscheinlich zunehmen. Die Strasse bis zum Staudamm Manic 5 war gut und stieg steil an bis oben am Damm. Kurz darauf nur noch Naturstrasse. Die nächsten 95 km sind lockerer, trockener Schotter. Beim Kreuzen von Lastwagen war es für 10 Sekunden lang wie in einen Sandsturm. Entlang dieser Strecke gibt es auf über 200 km keine Tankstelle bis Relais Gabriel, wo wir 60 Liter auftankten. Es war bereits 18:30 Uhr und wir beschlossen, nach Ville de Gagnon, eine Geisterstadt, zu fahren. Es war spät als wir unser unser Lager am Strassenrand aufschlagen. Wir genossen unser Nachtessen bei einem schönen Sonnenuntergang mit Blick auf den See.

Dust from truck in Quebec  Gravel Road in Quebec

sunset over lake  SOS station

Ville de Gagnon
Camping in Gagnon QC Mai 31: Über Nacht fiel die Temperatur auf Null und am Morgen hatte es Frost. Der Sonnenaufgang war gegen 4:30 Uhr, der See ohne Wellen. Zwei Seetaucher (Loon) landeten im Wasser und begannen zu ihrem Frühstück zu tauchen. Ich nahm mir die Zeit, Fotos zu machen und ging gegen 6 Uhr morgens wieder ins Bett. Später gabs frühstückt und wir begannen, die Überreste von Gagnon zu erkunden.
Die Site de l'ancienne Ville de Gagnon wurde aufgegeben und vollständig entfernt, nachdem die Mine im 1985 den Betrieb eingestellt hatte. Mit Ausnahme des Randsteins entlang der Route 389 und einigen Abwasserabdeckungen sind nur Sträucher übrig geblieben. Drei Gedenktafeln erzählen die Geschichte der einstigen Stadt. Ironischerweise wurde die Mine wieder in Betrieb genommen.
Wir setzten unsere Reise nach Labrador City fort. Die Landschaft änderte sich und nur Schwarzfichte säumten die Strasse. Keine Laubbäume mehr. Die geteerte Strasse endete als wir zur Fire Lake Mine kamen. Ein Zug wartete mit etwa 100 Waggons, beladen mit Steinen aus der Mine. Die Strasse führt etwa 70 km weiter bis zur Mont Write Mine und windet sich durch die Landschaft. Ein ständiges Auf und Ab mit Kurven und mehrfachen Bahnübergängen. Wir sind vielen Muldenkippern begegnet, die es wie immer eilig hatten. Nachdem wir beide Minen passiert hatten, verbesserten sich die Strassenverhältnisse und wir erreichten Labrador City am späten Nachmittag.

Gagnon Sidwalk and curb Gagnon sewage cover
 
Black Spruce along Labrador Hwy  Road Maintenance in Quebec

Labrador City
Big Bucket on truck Juni 1: Labrador City liegt unmittelbar nördlich der Provinzgrenze. Die Stadt im Süden in Quebec ist Fermont und nur 20 Minuten entfernt. Beide sind Bergbaustädte bauen Eisenerz ab. Die meisten Fahrzeuge haben eine zwei Meter lange Antenne mit einer roten Dreiecksflagge. 80 % sind Pickups und gehören zur Mine. Der einzige Verkehrsstau wurde durch einen riesigen Lastwagenkipper verursacht, der zur Mine geschleppt wurde.
Nach unserem Nachtessen brauchten etwas Bewegung. Ein kurzer Weg ausserhalb von Labrador City führt zu den Crystal Falls. Wir genossen eine schöne Aussicht auf die Stadt. Der Aufstieg war interessanter als das Ziel. Die Wasserfälle liegen etwas versteckt in einer Spalte, wo wir einen steilen Abhang hinunterklettern mussten.

Overlooking Labrador City  Hike to Crystal Falls 
Water from Crystal Falls  Crystal Falls

Churchill Falls
Juni 2: Wir verliessen Labrador City früh, um es bei Tageslicht nach Happy Vally-Goose Bay zu schaffen. Wir blieben in Churchill Falls stecken. Nachdem wir mit ein paar Einheimischen sprachen, änderten wir usere Pläne. Und so geht die neue Geschichte weiter.
3 hours west of Churchill Falls

Overnight at Donald Gordon Center Das Internet hat wenig Berichte über Churchill Falls, somit planten wir im einzigen Restaurant unser Nachtessen einzunehmen. Aber nicht bevor wir beim Churchill Falls Wasserfall anhielten Die Brücke ist 22 km westlich der Stadt. Der grösste Teil des Wassers wird zum Kraftwerk umgeleitet. Das leere Flussbett ist beeindruckend, der Wasserfall ist es nicht. Wir fuhren weiter in die Stadt zum Height of Land Hotel & Restaurant. Noch bevor wir das Restaurant erreichten, winkte uns Jason. "Sucht ihr ein Hotel?" Wir antworteten, dass wir nur zum Essen hier sind. Er fuhr fort mit "Ihr könnt hier parkieren und den Wohnwagen anschliessen, die meisten Steckdosen sollten funktionieren". Wir blieben für die Nacht und nutzten die Einrichtungen im Donald Gordon Center. Wir bekamen kostenloses WLAN im Restaurant, Zugang zu den Waschräumen und sogar eine Dusche und das Beste, es war kostenlos. Churchill Falls ist voll im Besitz von Labrador Hydro. Wer nicht für sie arbeitet, kann hier nicht wohnen. Alles wird wie ein gutes Geschäft geführt, sauber, effizient und sicher. Als wir mit jemandem auf dem Parkplatz sprachen, erfuhren wir, dass beim Tailrace unten am Churchill River eine Turbine ausgestellt ist. Das Tailrace ist der Ausfluss der Turbinen. Auf dem Weg hinunter zum Fluss sahen wir zwei Bären.
Am Morgen wurden wir eingeladen, die Ausstellung im Informationszentrum zu besichtigen. Es geht um die Stromerzeugung und die Bedeutung der Sicherheit. Wir haben etwas über Stromerzeugung und Stromverteilung gelernt. Die unerwartete Übernachtung in Churchill Falls war unsere Zeit wert und wir setzten unsere Reise vor der Mittagszeit fort und erreichten Happy Valley-Goose Bay am späten Nachmittag.

Bridge over Churchill Falls  Churchill Falls waterfall
 
Hydro Underground Complex Hydro lines from Churchill Falls Generating Station

Happy Valley-Goose Bay
Juni 3: Die Strasse nach Churchill Falls folgt den grossen Hochspannungsmasten. Die meiste Zeit waren sie immer irgendwo in der Nähe sichtbar. Je näher wir nach Goose Bay kamen, desto mehr verwandelte sich der Boden in einen hellen, weichen Sand. Wir bemerkten eine Zunahme von Laubbäumen, möglicherweise Birken.
Happy Valley-Goose Bay

Abandoned Goslin Park Campground Wir wussten, dass es in der Gegend keinen aktiven Campingplatz gibt. Der verlassene Campingplatz im Goslin Park in Goose Bay, NW River Rd @ 53.41715, -60.40425 ist offen und kann kostenlos genutzt werden. Es gibt keine Waschräume, Wasser oder Stromanschluss vor Ort. Einige Standorte sind überwuchert, aber vergiss nicht, wir waren vor der Vegetationsperiode dort. Bring Schneideinstrumente mit, um die Weiden zu schneiden. Ein grosser offener Platz ist ideal für grosse Wohnmobile. Wir bevorzugten einen ruhigeren Platz. Alle Vor- und Nachteile berücksichtigt, das ist ein sehr schöner Ort zum Übernachten.
Egal was du hörst, es gibt eine Sanitärstation mit Wasser zum Spülen des Tanks. Das ist KEIN Trinkwasser. An diesem Standort gibt es keinen Abfall oder Recycling Entsorgung. Die Adresse befindet sich in der Ottawa Ave in Goose Bay @ 53.32813, -60.41003.
Die einzige interessante Attraktion war das Labrador Military Museum. Es befindet sich im Supermarkt Canex Goose Bay. Die Ausstellung ist informativ. Direkt vor dem Eingang befinden sich mehrere Regale mit CFB Goose Bay Souveniers. Wir konnten nicht widerstehen, wir fanden einige wirklich schöne und praktische Souvenirs. An der Kasse fragten wir nach Restaurantempfehlungen. Sie schickten uns zum Mariner’s Galley die Strasse runter. Wir genossen unser Nudelgericht, sehr lecker.
Nach dem Abendessen brauchten wir etwas Bewegung und besuchten den Birch Island Boardwalk. Ein Teil der Promenade war wegen Hochwasser gesperrt. Nach dem Spaziergang kehrten wir zum Wohnwagen zurück. Die Nacht war kalt, wir waren es auch Smile

Labrador Military Museum in Goose Bay  Labrador Military Museum in Goose Bay

Red Bay
Juni 4: Das Wetter wurde kalt und regnerisch. Um die Situation noch zu Verschlimmern, befand sich der Highway 35 km westlich der Cartwright-Abzweigung im Bau. Mit einer nicht funktionierenden Heizung im Wohnwagen entschieden wir uns, den Besuch in Cartwright auszulassen. Die nächste Station war Port Hope Simpson, wo wir mit 5 Litern im Tank ankamen. Wir füllten 70 Liter und liessen 170 Dollar liegen. Das ist jetzt unser neuer Rekord, den es zu brechen gilt. Nächster Halt war Mary's Harbour. Keine Attraktionen oder Restaurants waren geöffnet. Also zogen wir weiter nach Red Bay.
Between Marys Harbour and Red Bay

Stairs up the Tracy Hill Wir kamen kurz nach 18 Uhr in Red Bay an und es war Zeit für das Abendessen im Whaler's Restaurant in 7276 W Harbor Dr. Wir hatten Meeresfrüchtesuppe und Fish & Chips. Mega gut. Nichts konnte unsere gute Laune mehr brechen. Auf dem Weg nach draussen fragten wir nach einem Zeltplatz und wurden an die Tankstelle verwiesen. Dort sind drei Parkplätze (keine Campingplätze) mit Strom. Sie waren alle besetzt und wir wurden zum Parkplatz vom Tracey Hill und Boney Shore Wanderweg geschickt. Das Wetter verschlechterte sich mit mehr Regen und sehr starkem Wind. Das Aufstellen vom Wohnwagen und das Auffüllen des Generators war eine Herausforderung.
Als wir zum Übernachtungsplatz fuhren, sahen wir zwei Typen, die einen Anhänger voller "Dreck" abladen. Ursula "Ach schau mal, die kippen Mist am Strassenrand", ich sagte "Nein, das sind Gartenbeete“. Wir konnten uns nicht einigen. Wir stellten unseren Wohnwagen auf und der Typ fuhr mit einer neuen Ladung vorbei. Ich winkte, er hielt an und wir unterhielten uns. Ich fand heraus, dass Algen vom Meer der beste Kartoffeldünger sind, interessant Smile
Die Nacht war stürmisch, der Wind schüttelte unsere Bleibe, der Regen kam wagrecht und der Generator schnurrte, um unsere Heizung zu speisen. Unser Platz befand sich am Ausgangspunkt des Tracy Hill Wanderwegs. Wir waren allein mit den Kräften der Natur. Nach dem Frühstück stiegen wir die 687 Stufen zur Spitze des Hügels hinauf. Die Aussicht hat uns den Atem genommen. Eigentlich hat das der sehr starke Wind bewirkt. Der ganze Weg war ein langer Holzsteg mit Stufen nach oben. Der Aufstieg lohnt sich.
Nach der Wanderung besuchten wir das Whaling Museum. Der Höhepunkt war die Chalupa. Die gut erhaltenen Überreste sind über 400 Jahre alt. Beeindruckend, damals fuhren sie mit diesen winzig kleinen Booten hinous um einen Wal zu fangen. Sehr oft sind die Geschichten die mit dem Artefakt einhergehen, beeindruckender als das Artefakt. Der Führer hatte viele interessante Geschichten und Fakten zu erzählen. Als wir die Ausstellung im Museum beendet hatten, war es Zeit für das Mittagessen. Zurück zum Whaler's Inn für ein Chalupa Fish and Chips. Jetzt wissen wir wenigstens, wie ein Chalupa aussieht.

Happy Valley-Goose Bay  Happy Valley-Goose Bay
 
Happy Valley-Goose Bay  Happy Valley-Goose Bay

Ferry to Newfoundland
Juni 5: Es waren 80 km Fahrt bis zur Fähre und der Trans Labrador Highway steigt auf über 200 Meter an. Die Temperatur lag knapp über dem Gefrierpunkt. Schneewände säumten die Strasse.
17 km after Red Bay

Ferry from Blanc-Sablon to Saint Barbe Wir hatten Probleme mit den Zeitzonenänderungen. Die Fähre von Blanc-Sablon QC nach Saint Barbe NL legte um 15:00 Uhr ab . Wir waren in Labrador unterwegs. Als unsere Uhr 12 Uhr zeigte, waren wir besorgt, dass wir die Fähre verpassen würden. Auf dem Weg dorthin sprang die Zeit plötzlich eineinhalb Stunden zurück. Dann dämmerte es uns. Oh, andere Zeitzone. Jetzt hatten wir Zeit zum vreschwenden, was wir auch taten.
Die Fähre nach Newfondland kostete $48,75, ja, weniger als 50 Dollar. Als Vergleich, die Fähre von Nova Scotia nach Newfoundland kosted etwa $400.


First published on May 01, 2022 Contact Us  Help